so the adventure begins

Ich bin jetzt seit elf Tagen in Brüssel und seit vier Tagen auf der neuen Schule.

"Wie ist die neue Schule?" werde ich immer wieder gefragt und meine Antwort ist jedes mal 
gleich: "Das kann man nicht einfach in einem Satz zusammenfassen.". Und genau das ist auch
bei diesem Beitrag das Problem. Ich habe ja in einem meiner letzten Beiträge (siehe hier)  erzählt,
dass ich auf eine europäische Schule gehe und euch dvon berichten werde. Allerding ist so viel
passiert und alles ist neu, weshalb ich viel zu sagen habe. Wenn mich also jemand fragt, wie es mir
auf der Schule geht, kann ich entweder nur mit einem langweiligen "gut" antworten oder meine
 ganze Lebensgeschichte erzählen - sich kurz zu fassen ist wirklich schwierig.
Aber ich versuche, es für euch zusammenzufassen.

Erst mal solltet ihr wissen, was eine europäische Schule überhaupt ist. Das Prinzip dieser Schule ist
einfach. Es gibt Klassen mit Schülern aus allen möglichen europäischen Ländern. Das heißt, es
gibt pro Jahrgang eine deutsche Klasse, fünf französische Klassen, ein oder zwei niederländische
Klassen und, und, und. Wieviele Klassen es von jeder Sektion, also von jedem Land gibt, hängt von
der Zahl der Schüler ab. Viele der Schüler sprechen drei Sprachen fließend - seine Muttersprache,
Französisch und Englisch. Teilweise sind die Fächer auf den Fremdsprachen, man hat auch ganz
normalen Unterricht. Der Unterricht auf anderen Sprachen ist Sektionenüberfgreifend, was dazu
führt, das man auch Kontakt zu anderssprachigen Schülern hat.
Ich werde das alles euch sicher noch genauer erklären, dann aber in einem extra Beitrag.

Meine Klasse ist sehr klein, aber auch größtenteils sehr nett. Wir sind 18 Schüler, 14 Mädchen und
vier Jungs. Mit ein paar von meinen Mitschülern habe ich mich schon ziemlich gut angefreundet 
und auch schon etwas unternommen. 
Ansonten muss ich ein bisschen für die Schule machen, das hält sich aber bisher noch in Grenzen
und es gibt auch viel Organisatorisches zu erledigen, wie zum Beispiel, mich um Sprotkleidung
zu kümmern, mich über AGs zu informieren und ein Schließfach zu organisieren.
Bisher habe ich auch noch keinen Ort für Ballett- und Klavierunterricht gefunden, aber ich denke, 
es sollte nicht besonders schwer sein. Hoffentlich habe ich bald Zeit, mich darüber zu informieren.
Auf jeden Fall glaube ich, dass ich meine sprachlichen Kenntnisse sowohl in Französisch, als auch in
Englisch verbessere und zudem selbstständiger werde, einfach weil ich das Gefühl habe, dass ich
hier zwangsläufig selbstständiger werden muss. Wieso, weiß ich nicht. Vielleicht, weil ich immer
wieder vor neuen Herausforderungen stehe, wenn ich Lehrern auf Englisch oder Französisch mein
Anliegen erklären muss oder auch einfach den Raum finden muss, was in einer so riesigen Schule
wie dieser wirklich nicht leicht ist. 

Ich werde ich weiter auf dem neusten Stand halten. ;)
Habt einen tollen Tag und macht ihn zu eurem schönsten! <3

Veröffentlicht von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*