Geburtstag in Paris

In meinem letzten Beitrag habe ich euch bereits erzählt, dass an meinem Geburtstag meine
Mutter in Paris treffen werde. Wir waren von Freitag Abend bis Sonntag Mittag da und was wir 
alles gemacht haben, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Freitag:
Nach vielen Komplikationen wie beispielsweise Unpünktlichkeit oder fehlende Wägen und 
dadurch fehlende Sitzplätze bin ich am Abend endlich in Paris angekommen und es ging auf die 
Suche nach einem schönen Restaurant. Nach kurzem Suchen befanden wir uns schließlich in 
einem kleinen Restaurant, das ich zwar nicht wieder besuchen würde, aber nicht schlecht war und
aßen ganz typisch Fischsuppe.
Dann ging´s auch schon ins Hotel, weil es schon spät war und wir ausgesprochen müde waren.



Samstag:
Nach einem petit déjeuner im Hotel fuhren wir zum Marché d´Aligre und machten anschließend 
einen Spaziergang an der Seine. Dort suchten wir die Buchhandlung Shakespeare and Company,
blieben aber erfolglos und begaben uns dann, hungrig von der Suche, zum Montmartre um etwas
zu Mittag zu essen. Nach dem Mittagessen ging die Suche weiter. Diesmal allerdings nach einer 
Fotogalerie, die ich zuvor durch Zufall im Internet gefunden habe. Sie ist von Willy Rizzo, zum
Thema La Mode pure de 1947 à nos jours und läuft noch bis zum 28. Juli.  Wer sich für Mode und 
Schwarz-Weiß-Fotografien interessiert, dem kann ich diese Galerie nur empfehlen. 
Aber auch so lohnt es sich, da Mal hinzufahren. Die Gegend dort ist sehr schön und auf der 
Rue de Verneuil, auf der auch die Fotogalerie liegt, sind neben vielen hübschen Cafés auch einige 
Galerien, weshalb ich sie "die Künstlerstraße" nannte.
Der Tag endete damit, dass wir im Supermarkt ein paar Kleinigkeiten wie kauften und uns Mal
wieder zum Montmartre begaben. Weil es aber langsam kühl würde, sind wir mit unserem Einkauf
zurück ins Hotel gelaufen und haben das Picknick dort veranstaltet.



Sonntag:
Am diesem Tag wollten wir gerne woanders frühstücken und so fuhren wir zum Place de Monge 
um ein schönes Café aufzusuchen. Das Vorhaben ist allerdings gescheitert, da es an diesem Platz
keine besonders schönen Cafés gab.  Wir waren dann in einem Café, das augenscheinlich ganz 
nett war, aber die Bedienung war sehr unfreundlich und so blieb es bei einem Croissant und 
einem Kaffee. Daher haben wir uns noch etwas auf dem Markt in der Mitte des Platzes gekauft, 
der übrigens sehr schön war. Besonders gut fand ich, dass wir nicht, sobald wir auf einen Stand 
geschaut haben, von den Verkäufern angesprochen wurden - das finde ich immer sehr nervig.
Von da aus sind wir zum ehemaligen Haus von Descartes spaziert und auf dem Weg am 
Place de la Contrescarpe vorbeigekommen, den ich euch viel eher empfehlen kann, wenn ihr auf 
der Suche nach einem schönen Café seid. Ein Café das mir besonders gut gefiel, hatte sogar eine
extra Frühstückskarte, aber zu diesem Zeitpunkt hatten wir ja leider schon gefrühstückt.
Wir sind dann, nachdem wir noch etwas in dem Viertel herumgelaufen sind, zum Panthéon 
gegangen und von da aus weiter zum  Jardin du Luxembourg. In der Nähe ist ein weiterer Platz
namens Place St-Placide, an dem wir zum Abschluss noch einmal in ein Café gegangen sind, 
bevor ich nach einem Stopp im Hotel auch schon wieder zum Bahnhof musste.



Es war eine sehr schöne Reise und ich wäre gerne noch länger geblieben. Wir haben aber auch
viel geschafft, innerhalb dieser doch recht kurzen Zeit.



Wart ihr schon Mal in Paris? Wenn ja, wie gefällt es euch dort?

Habt einen tollen Tag und macht ihn zu eurem schönsten. <3

Veröffentlicht von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*