Das Blaue Sofa – Leipziger Buchmesse 2018

Es ist Samstag, der 17. März und in Leipzig findet seit 2 Tagen die alljährliche Buchmesse 
statt - dieses Jahr allerdings leider ohne mich.
Um das auszugleichen habe ich mir gestern einige Interviews auf dem Blauen Sofa 
angeschaut. Auf dem Blauen Sofa geben Autoren Interviews zu neu erschienenen Büchern. 
Diese Interviews gibt es jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse und sind immer sehr interessant.
Zum Glück kann man sie sich aber auch zuhause anschauen, da sie ins Fernsehen übertragen 
werden.
Ich habe mir also einige Interviews angesehen, darunter eines mit Lucy Fricke über ihr neues 
Buch "Töchter". Ich muss sagen, dass mir das Interview verglichen mit den anderen Interviews 
weniger gut gefallen hat. Die Moderatorin stellte sehr persönliche Fragen und es ging weniger um 
das Buch, als um das Leben frickes. Ich hatte das Gefühl, dass sich Fricke unwohl fühlen würde, 
was in mir selbst auch ein Unwohlsein auslöste. Daher haben mir die anderen Interviews 
(Sahra Wagenknecht, Bernhard Schlink, Felicitas Hoppe)  besser gefallen. 
Das ändert aber nichts daran, dass mein Interesse für ihr neues Buch geweckt wurde.

Das Ist der Inhalt:
Töchter von Lucy Fricke:

Zwei Frauen brechen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben.
Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück. „Es gab niemanden, mit dem ich so lauthals über das Unglück lachen konnte wie mit Martha. Die wenigsten Frauen lachten über das Unglück, schon gar nicht über ihr eigenes. Frauen redeten darüber, bis sie weinten und nichts mehr zu retten war. Was das Leiden betraf, verstanden Frauen keinen Spaß.“
Mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut, erzählt Lucy Fricke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschieden, die niemandem erspart bleiben und von Vätern, die zu früh verschwinden. Eine groteske Reise Richtung Süden, durch die Schweiz, Italien, bis nach Griechenland, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte. Und die Frage ist nicht, woher wir kommen, sondern: Wie finden wir da wieder raus?

Mich spricht der Inhalt sehr an und auch ihre Weise, über Unglück zu lachen finde ich gut.
Schon im Interview  hatte man das Gefühl, dass sie viele Dinge nicht zu erst nimmt und auch
Mal über sich selbst lachen kann. 
Deshalb bin ich neugierig, wie das Buch ist und ob es auch den Leser zum positiveren Denken
anregen kann.

Kennt ihr das Buch bereits oder habt ihr schon andere Bücher von Lucy Fricke gelesen?
Hier könnnt ihr euch das Interview mit Lucy Fricke anschauen.

Das Titelbild habe ich übrigens letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse gemacht. 
Wart ihr schon Mal dort oder auf einer anderen Buchmesse?

Habt einen tollen Tag und macht ihn zu eurem schönsten! <3

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