Buchrezension #1

Hier ist meine erste Buchrezension, und zwar zum Buch "Tage mit Leuchtkäfern" von Zoe Hagen.
Viel spaß! :)

Titel: Tage mit Leuchtkäfern
Autor(in): Zoe Hagen
Genre: Roman
Seitenanzahl: 192
Erstveröffentlichung: 14. März 2016
Verlag: ullstein
Preis: 13,00€ [D]  13,40€ [A]
ISBN: 13 9783548286945 (Taschenbuch)

Inhalt:
»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. 
»Ja«, sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich 
zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen 
Gandhi hier her?«
Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir 
vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, 
sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir 
Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast 
nur das eine Leben.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, da es keine Personen zeigt, sodass sich jeder Leser selbst 
die Personen vorstellen kann, was mir sehr wichtig ist.
Außerdem ist es sehr hübsch gestaltet und die Schrift gut lesbar.

Schreibstil:
Auch den Schreibstil finde ich gut, es kommen keine Textstellen vor,
die ich schlecht finde.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben.

Kapitel:
Das ganze Buch ist in Form eines Tagebuchs, so dass es keine Kapitel gibt,
sondern Tage. Da kann es durchaus mal sein, dass an manchen Tagen
weniger passiert und an anderen mehr, oder dass mal mehrere Tage übersprungen
werden, das stört mich aber überhaupt nicht.
Die Idee mit dem Tagebuch ist inzwischen zwar nicht mehr wirklich orginell,
macht das Buch aber trotzdem interessanter und dieses Format passt gut
zur Geschichte. 
Die Einträge beginnen übrigens am 26. November und enden am 23. Juni.

Autor(in):
Bewundernswerterweise hat Zoe Hagen das Buch mit gerade mal 17 Jahren begonnen
und hat es nach wenigen Wochen beendet. Allerdings ist das Buch auch relativ kurz und 
hat verhältnismäßig eher große Buchstaben. 
Übrigens ist "Tage mit Leuchtkäfern" ihr erstes Buch.
Zoe Hagen ist 1994 geboren und lebt in Berlin in einer WG, wo sie im Moment
einen zweiten Roman schreibt.

Was mir gut gefällt:
~ der Schreibstil ist total ansprechend und dadurch macht es viel Spaß, dass Buch zu lesen
~ besonders am Anfang ruft das Buch viele Kindheitserinnerungen in einem hervor
~ am Ende des Buches ist ein Quellenverzeichnis
~ obwohl ich im Gegensatz zu der Hautperson dieses Buches keine Depressionen
   habe, kann ich mich mit ihr identifizieren
~ zuerst hatte ich Angst, dass das Buch nur von Depressionen handelt und schreckliche Szenen
  enthält, das tut es aber zum Glück nicht und ich bin froh, dass ich es trotzdem gelesen habe
~ ist teilweise traurig, enthält aber auch lustige und zum Nachdenken bringende Stellen
~ Ich-Perspektive 

Was mir nicht so gut gefällt:
~ anfangs wird nur wenig Alltag erwähnt und für meinen Geschmack zu viel Gedankenfluss 
  (ändert sich aber schnell)

Zitate:
"Letztendlich geht es nicht um das, was Fotos zeigen, sondern darum, was wir mit ihnen
verbinden." S.9, Z.6-8

"Und ich glaube, die meisten Menschen sind glücklich, aber die wenigsten wissen es." 
S15, Z.21-22

"Ich spielte Topfschlagen oder wahlweise Nachbarskinderschlagen, so dass meine Mutter mir 
Pflaster mit kleinen Teddys drauf auf die Wunden klebte, die ich stolz als Zeichen meiner
Gangsterness zur Schau trug." S.11, Z.6-10


***

Kennt ihr das Buch und wenn ja, wie ist eure Meinung dazu?
Wie gefällt euch meine erste Rezension und
kennt ihr ein Buch, das ich unbedingt lesen sollte?

Habt einen tollen Tag und macht ihn zu eurem schönsten! <3

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